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Pünktlichkeit als Zeichen der Ausbildungsreife

„Die Mächtigen kommen zu spät.“ Dieser Glaubenssatz ist in der Gesellschaft nicht mehr zeitgemäß. Wer heutzutage häufig nicht rechtzeitig zum vereinbarten Zeitpunkt erscheint, gilt nicht mehr als wichtig, sondern als inkompetenter Mitmensch, der sein Mangel an Organisationstalent zum Ausdruck bringt. Wer mehrmals unpünktlich ist, offenbart seine nachlässige Haltung und seine geringe Wertschätzung gegenüber den anderen.

Es ist deshalb wichtig, dass jeder, der häufig unpünktlich ist, kritisch seine individuellen Beweggründe hinterfragt und seine Einstellung reflektiert.

Mögliche Gründe:

  • Man hat ein schlechtes Zeitmanagement und kalkuliert den benötigten Zeitaufwand für die Tätigkeiten, die noch vor dem Treffen anfallen, nicht realistisch ein.
  • Man will sich dem Diktat der Zeit nicht beugen und fühlt sich durch die Terminvereinbarung eingeschränkt und kämpft innerlich dagegen an. Man findet deshalb „wichtige Gründe“, die einen davon abhalten pünktlich zu sein, und hat dadurch das Gefühl der Selbstbestimmung.
  • Man fühlt sich mächtig und wichtig, wenn andere auf einen warten müssen.
  • Man braucht die gesammelte Aufmerksamkeit der Wartenden. Man tritt durch den Auftritt des Zuspätkommens in den Vordergrund innerhalb der Gruppe.
  • Man hat kein echtes Interesse und keine Motivation für das Treffen.
  • Es fehlt das Bewusstsein für die Wirkung des Zuspätkommens auf die Mitmenschen.

Die Pünktlichkeit gilt in der Gesellschaft als notwendige Voraussetzung für ein gelungenes und wertschätzendes Miteinander. In der Arbeitswelt ist sie unerlässlich.

Wartezeiten aufgrund von Unpünktlichkeit verursachen unnötige Kosten für Arbeitskräfte, die nach Zeiteinheiten bezahlt werden.

Pünktlichkeit ist wichtiger Bestandteil der Ausbildungsreife und hat deshalb an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Die Schülerinnen und Schüler werden angehalten, ihre Haltung gegenüber der Pünktlichkeit kritisch zu hinterfragen und die Konsequenzen für ihr Zuspätkommen zu tragen.

 
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